Ob der Gefrierschrank bald per Roboter ausgeliefert wird?

Kommt das Amazon-Paket bald durch die Luft?

Heute erreichte uns die Nachricht, dass Amazon angekündigt hat, Pakete in Zukunft per Drohne ausliefern zu wollen. Man nenne dies Amazon Prime Air und erreiche manche Kunden damit stellenweise innerhalb von 30 Minuten. Das bringt uns auf die Idee, das Konzept etwas auf die Schippe zu nehmen. Kommt bald auch der Gefrierschrank vom Roboter geflogen? Hier erstmal das Video von Amazon:

Offensichtlich geht es Amazon dabei um die Schnelligkeit des Dienstes. Wie auch das „normale“ Prime, soll der Kunde sein Produkt noch schneller erhalten. Damit geht auch das letzte Argument das Produkt im Handel zu kaufen verloren. Aber spinnen wir die Idee doch einmal weiter. Ignorieren wir die Geschwindigkeit und machen wir uns Gedanken um den Komfort.

Von fliegenden Kühlschränken…

Auch wenn der Versand von Großgeräten bei Amazon in der Regel kostenlos ist, entstehen durch den – zugegebener Maßen – komfortablen Transport an den Aufstellungsort Kosten. Und die trägt im Endeffekt der Käufer selbst. Könnte Amazon es also schaffen diese Personalkosten zu eliminieren, könnte z. B. Ihr nächster Gefrierschrank noch günstiger geliefert werden.

Wie wäre es also mit einer Drohne oder einem Roboter, der Ihr Gerät direkt bis an den Aufstellungsort transportiert? Aus offensichtlichen Gründen macht eine Flug-Drohne wenig Sinn. Wenn diese ein 100-kg-schweres Paket in den fünften Stock fliegen soll, müsste diese wohl selbst enorm groß und schwer sein. Das ganze Konzept der kleinen, leichten Drohne geht also verloren.

Was wäre aber, wenn eine Art Roboter Ihnen helfen würde, die schwere Last, die Treppe hinaufzuhiefen? Dieser müsste nur kaum größer sein als eine Treppenstufe, die ja zum Glück genormt sind. Mit einer entsprechenden Untersetzung bräuchte der Roboter auch nur wenig Kraft und käme mit einem kleinen platz- und energiesparendem Motor aus.

Und nach der Lieferung?

Wenn wir uns schon im semi-absurden Bereich bewegen, warum nicht noch einen Schritt weiter? Nachdem der Roboter den Gefrierschrank an den Aufstellungsort gebracht hat, müssen Sie ihm nur noch die Balkontür öffnen. Dann klappt er seine Flügel aus und fliegt zurück zu Amazon. Zwischendurch knipst er noch ein paar Bilder für Google HomeView und die NSA und schon befindet er sich auf dem Rückweg.

Klingt absurd? Natürlich, heute schon! Aber wer weiß, was die Zukunft bringt. Schließlich fährt Joschka Fischer  heute mit einem in Vollserie gebauten Elektroauto eines deutschen Premium-Herstellers durch Berlin. Das hätte vor 10 Jahren auch keiner erwartet!

Datum: